Fachwissen kennt keine Grenzen: KI-Masterclass in Lusaka, Sambia

Innovation macht an geografischen Grenzen nicht Halt. An der University of Zambia (UNZA) in Lusaka entsteht derzeit eine bemerkenswerte Kooperation: Die HTWK Leipzig und die UniversitätLeipzig veranstalten gemeinsam eine intensive Masterclass zum Thema Künstliche Intelligenz. Mehr als 30 engagierte Studierende setzen sich dort mit den Technologien der Zukunft auseinander.

Das Ziel: die Theorie nicht nur zu verstehen, sondern sie unmittelbar in Hardware zu überführen.

Was steht auf dem Programm?

Der Lehrplan schlägt eine Brücke von abstrakten Algorithmen zur praktischen Anwendung:

  • Maschinelles Lernen – von den Grundlagen bis zu konkreten Anwendungsfällen
  • Bioinformatik – Datenanalyse für die Lebenswissenschaften von morgen
  • Eingebettete Systeme – Intelligenz für kleinste Geräte

Theorie trifft Praxis

Die Masterclass ist weit mehr als eine Vorlesungsreihe: Prof. Gerold Bausch zeigt aus erster Hand, wie sich ML-Algorithmen direkt auf eingebetteten Systemen implementieren lassen. Am Vormittag steht dabei vor allem die Theorie auf dem Plan, die die Studierenden am Nachmittag – mit tatkräftiger Unterstützung von Eric Fischer – in praktischen Übungen umsetzen.

Mit Discovery-Boards von STMicroelectronics – ausgestattet mit leistungsstarken Mikrocontrollern und einer Vielzahl integrierter Sensoren – erleben die Studierenden, wie KI-Modelle in der physischen Welt funktionieren: direkt auf dem Gerät, unabhängig von Cloud-Servern.

Die Mission

Am Ende des Workshops werden die Teilnehmenden in der Lage sein, komplexe Probleme eigenständig mit maschinellem Lernen zu lösen und ihre Lösungen nahtlos in eingebettete Hardware zu integrieren.

Ein besonderer Dank gilt der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), deren Unterstützung diesen internationalen Wissensaustausch erst möglich macht.